Milchkefir

Steffi in der Küche

Während der Gartenmesse in Ulm kam eine sehr liebe Besucherin, Birgit, auf mich zu und brachte mich auf eine Idee, die ich schon vor langer Zeit verworfen hatte: Milchkefir selber ansetzen. Denn wie ich bisher mitbekommen hatte, wurde Kefir nur in Massen hergestellt, und unter einem halben Liter ging es nicht.

Das hat mich schon sehr abgeschreckt und war zu viel für mich. Ich mag ja kleinere Portionen, die ich nach und nach aufbrauchen kann. Da kam Birgit mit einer ganz pfiffigen Idee, die mich sofort begeistert hat: Kefir in Einzelportionen ansetzen - im Glas. Und das hat sie mir auch direkt vor Ort gezeigt.

Rezept: Milchkefir

Zutaten

  • 3 Milchkefir Knollen
  • 6 Bechergläser mit Kunststoffdeckel
  • Milch (jede Sorte möglich, auch 0,1 % Fett)

Zubereitung

Je eine Kefirknolle in ein gesäubertes Glas füllen, mit ca. 90 ml Milch auffüllen und mit dem Kunststoffdeckel verschließen. Für 2-4 Tage bei Raumtemperatur in den Schrank stellen.

Nach 3-4 Tagen die anderen 3 Gläser mit Deckeln gesäubert bereitstellen. Die drei gefüllten Gläser aus dem Schrank nehmen, dazustellen und öffnen. Mit einem Plastiklöffel den Kefir vorsichtig umrühren, die Kefirknolle herausfischen und jeweils in eines der sauberen Gläser geben. Diese nun mit ca. 90 ml Milch auffüllen und in den Schrank stellen. Für eine regelmäßige Versorgung nach 3-4 Tagen immer wiederholen. Die anderen 3 Gläser mit dem fertigen Kefir (ohne Knolle) in den Kühlschrank stellen.

Allgemein

Zuschauer: Wo bekomme ich die Pilze her?

Steffi: Die gibt es im Reformhaus und im Internet!

Wie lange ist der Kefir haltbar?

Der Kefir in der Milch kann bei Raumtemperatur auch mal 5-7 Tage stehen bleiben, er wird nur immer saurer. Zum Aufbewahren, z. B. während eines Urlaubs, kann man den Kefir in Milch für ein paar Wochen im Kühlschrank lagern. Über längere Zeit wird empfohlen, ihn einzufrieren. Der fertige Kefir im Kühlschrank (ohne Knollen) hält sich auch gern ein paar Wochen.

Warum darf ich meinen Kefir nicht mit einem Metalllöffel umrühren oder überhaupt kein Metall während der Zubereitung verwenden?

Da Kefir während der Fermentation viel organische Säure aufbaut, kann er manche Metalle tatsächlich angreifen, und sie korrodieren. Das heißt, die Oberfläche des Metalls wird angegriffen. Dabei können sich auch gesundheitsschädliche Bestandteile aus dem Metall lösen, das gilt z. B. für Aluminium. Lebensmittelechter Edelstahl wird von der Säure nicht angegriffen und kann verwendet werden.

Von daher ist es wichtig, den Kefir nur mit Metallutensilien aus Edelstahl in Berührung zu bringen. Da man sich aber nie ganz sicher sein kann: am besten nur Plastiklöffel, Kunststoffsieb und Kunststoffdeckel benutzen. Da kann dann wirklich nichts passieren und Du bist auf der sicheren Seite.

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