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Steffi erklärt

Glasgrößen - Warum unterschiedliche Volumenangaben?

Die Angaben von Glasgrößen sind manchmal ziemlich verwirrend. Früher hieß es WECK-Sturzglas 500 ml, dann wurde es in Sturzglas 580 ml umbenannt, obwohl sich am Glas nichts verändert hat. Und warum haben Gläser so krumme Zahlengrößen wie 167 ml, 212 ml oder 314 ml?

Ich erkläre Euch hier, warum das so ist, und versuche, etwas Klarheit ins Chaos der Glasgrößen zu schaffen.

Was sind Nennvolumen und Randvollvolumen bei Gläsern?

Es gibt bei Gläsern nicht nur ein Füllvolumen, sondern zwei: das Nennvolumen und das Randvollvolumen. Das Nennvolumen gibt an, bis wohin man das Glas einfüllt. Das Randvollvolumen bezeichnet das Volumen bis zum oberen Rand der Glaskante. Das Nennvolumen endet ein paar Zentimeter unter dem Glasrand. Das ist wichtig, denn wir brauchen beim Einkochen immer einen kleinen Luftraum, damit im Glas ein Vakuum entstehen kann. Beim Sturzglas 167 ml bezeichnet die Milliliterangabe das Randvolumen - erkennbar an der krummen Zahl. Der Grund: Twist-Off-Gläser wurden vor allem für die Industrie und maschinelle Abfüllung produziert. Durch die Angabe des Randvolumens wissen Industrie und Händler, um welches Glas es sich handelt.

Einmachgläser, die zum Hausgebrauch verwendet werden, wie das WECK-Glas, das Quattro-Stagioni- oder Mason-Glas, werden immer mit dem Nennvolumen bezeichnet. Ich habe mich bei meinen selbst entwickelten Gläsern wie dem S-Glas 500 ml für das Nennvolumen entschieden, weil die Angabe immer eine glatte Zahl ist und zeigt, was sie soll. Beim Einkochen will man schließlich wissen, wie viel man ins Glas füllt. Andererseits ist die übliche Bezeichnung für die Industriekunden nun mal das Randvollvolumen. Für uns Händler sind diese unterschiedlichen Angaben ein Dilemma, denn unsere Gläser sind sowohl für Großhändler wie für Einzelhändler bestimmt, auch Twist-Off-Gläser. Die Lösung für Euch ist ganz einfach: Hat die Bezeichnung des Glases eine krumme Zahl, wisst Ihr, dass es sich dabei um das Randvolumen handelt.

Hinweis 1: In der Glasindustrie rechnet man immer mit einer Toleranz von 5 %, weil sich die Werkzeuge und damit die Wandung des Glases während der Produktion verändern können. Daher kann es sein, dass die Angabe beim Messen Eures Glases leicht variieren kann.

Hinweis 2: Milliliter ist nicht dasselbe wie Gramm. Der Grund sind unterschiedliche physikalische Eigenschaften. So entsprechen 500 g Wasser 500 ml und passen super in ein 500 ml-Glas, bei 500 g Mehl braucht man aber ein 1200 ml-Glas.

Warum das WECK-Sturzglas 500 ml plötzlich 580 ml hieß

Jahrzehntelang hieß es WECK-Sturzglas 500 ml, dann wurde der Name vor einigen Jahren in WECK-Sturzglas 580 ml geändert. Der Grund für den Wechsel in der Bezeichnung lag daran, dass die WECK-Gläser auch industriell und von gewerblichen Kunden eingesetzt wurden. Füllt man 500 l Wasser in das 500 ml-Glas, ist es nicht ganz randvoll. Es bleibt ein wenig Luftraum, der allerdings zu gering ist, um ein Vakuum zu bilden. Füllt man das Glas bis zum Rand mit Wasser, gehen 580 ml hinein. Also entschied sich WECK für die Namensänderung und wechselte von der Angabe des Nennvolumens auf die des Randvollvolumens von 580 ml.

Als vor einigen Jahren die Führung bei WECK gewechselt hat, ging man mit der Bezeichnung wieder zurück aufs Nennvolumen. Denn schließlich ist das WECK-Glas für Endverbraucher gedacht und hat daher wieder den bewährten Namen Sturzglas 500 ml bekommen (auch wenn es technisch korrekt 480 ml heißen müsste). Anders beim WECK-Tulpenglas 580 ml. Hier wurde die Bezeichnung des Nennvolumens gewählt und heißt jetzt WECK-Tulpenglas 480 ml.

Fragen und Antworten

Zuschauer: Schön wäre, wenn einfach immer beide Werte in der Artikelbeschreibung angegeben werden könnten. Wie ein Glas benannt wird, ist ja eigentlich fast nebensächlich, wenn man dennoch die jeweils gewünschten Werte wissen könnte und man vielleicht sogar nach den jeweiligen Werten bei der Suche filtern könnte.

Steffi: Ja, das finde ich auch. Wir wollen es bei uns im Shop jetzt auch tatsächlich einführen. Nur kann man das leider im Titel nicht machen, denn ansonsten finden wieder einige ‘ihre’ Gläser nicht … Aber wir wollen es in die Beschreibung angeben.

Danke für die Klärung. Man könnte doch auch einfach jeweils beide Angaben nennen? Wie auch immer, ich weiß nicht auswendig, wie viel meine diversen TO-Gläser fassen und mache einfach immer ein bisschen zu viel, damit es dann in der Hektik des Abfüllens auch sicher reicht.

Ja, das haben wir uns auch schon überlegt. Im gewerblichen Bereich verwischt das nur dann leider die tatsächliche Bezeichnung und führt wieder dazu, dass das Glas nicht gekauft wird. Aber wir vermerken beide Werte in der Beschreibung.

Bislang habe ich Marmelade immer randvoll abgefüllt. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, soll ein gewisser Luftraum bleiben, damit das Vakuum überhaupt entstehen kann. Eigentlich logisch, aber durch diesen Beitrag ist es mir erstmal richtig bewusst geworden.

Ja, das ist richtig. Marmelade hat ein klein bisschen eine Sonderstellung, denn wenn sie erkaltet, zieht sie sich ziemlich doll zusammen. Meistens entsteht dadurch genügend Luftraum, um einen Unterdruck zu bilden - selbst wenn man fast bis zum Rand eingefüllt. Allerdings in dem Moment, wo es nicht mehr zu reichen scheint, um den Deckel nach innen zu ziehen, da sollte man tatsächlich auch bei Marmelade weniger einfüllen. Das passiert dann besonders leichter bei kleineren Gläsern.

Ich glaube, dass ich bei den Gläsern umsteige. WECK wird mir da zu teuer. Was kannst Du mir da empfehlen. Brauche die Gläser zum Einwecken.

Ich benutze tatsächlich meistens Twist-Off-Gläser. Auch mein S-Glas ist bei mir ständig im Gebrauch. Da es hier eine riesige Auswahl gibt, würde ich Dir empfehlen, Dich auf ein oder zwei Mündungen zu konzentrieren, denn so kannst Du die Gläser besser stapeln und hast weniger durcheinander. Ich konzentriere mich auf TO 66 und TO 82. Und ich nehme immer simple runde Gläser, häufig in Sturzform.

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WECK-Sturzglas 580 ml
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Dieses zeitlos-schöne Sturzglas aus dem Hause WECK ist ein Klassiker der Vorratshaltung. In das schlichte Einmachglas mit einer RR 100-Mündung und 580 ml Volumen passt fast alles, was haltbar gemacht werden kann: kleinere Mengen Obst und Gemüse ebenso wie Marmelade, Kompott oder selbstgemachte Backmischungen. Ein weiterer Vorteil des Sturzglases: Die konische Form ermöglicht das unkomplizierte Herausstürzen von Kuchen und Pasteten auf den Teller oder eine Platte. Ein echter Alleskönner - auch perfekt zum Transportieren und Servieren von Schichtsalat, Suppe, Soßen oder Eintopf.Dieses Glas wurde früher 'WECK-Sturzglas 1/2 Liter' genannt.

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S-Glas 500 ml CT 70
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Schlicht, schön und schlank - das S-Glas ist Steffis deutsche Antwort auf das amerikanische Mason-Jars-Glas. Von Steffi selbst entwickelt und in Deutschland produziert, vereint es alle Vorzüge eines praktischen, vielseitig verwendbaren Schraubglases.Das Rundglas ist für jede Art der Haltbarmachung geeignet - zum Einkochen ebenso wie zum Einlegen. Es hat ein durchgehendes Gewinde für einen Schraubdeckel, der das Glas luftdicht und auslaufsicher verschließt. Dadurch ist es ideal zum Mitnehmen fürs Picknick oder die Mittagspause und zum Aufbewahren flüssiger Lebensmittel. Denn nichts kann herauskleckern. Mit einem Füllvolumen von 500 ml hat es die passende Größe für eine Portion Chili con Carne, eine leckere Suppe oder Lunch to Go. Durch die weite Öffnung und seine flachen Schultern lässt sich der Inhalt leicht in das Glas füllen und ebenso einfach entnehmen.Der Clou dieses Steffi-Glases ist seine besonders platzsparende Form. Es ist extra schmal, nicht zu hoch und passt daher in jeden Kühlschrank. Auch im Schnellkochtopf können mehrere Gläser problemlos nebeneinandergestellt werden. Außerdem ist es stapelbar, wodurch man es prima im Vorratsschrank unterbringen kann.Durch seinen Mündungsdurchmesser von 70 mm kann das S-Glas mit allen Standard-CT 70- und HappyTappi-Verschlüssen kombiniert werden, aber auch mit Schraubdeckeln, die auf Mason- oder Quattro Stagioni-Gläser passen. Das macht das S-Glas ungeheuer vielseitig und verwandelbar.Ein super Glas für viele Möglichkeiten.Füllvolumen: 500 mlRandvollvolumen: 570 mlVideo von Steffi:Steffi erklärt, was sie sich bei ihrem Einmachglas gedacht hat:https://www.youtube.com/watch?v=2uqZfXzNOE4

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Ein perfektes Einmachglas für besondere Köstlichkeiten und Delikatessen. Das kleine Sturzglas hat eine große Mündung, wodurch Marmelade und Chutney leicht eingefüllt und entnommen werden können. Dank der speziellen Sturzform kann man den Inhalt wie z. B. im Glas gebackene kleine Kuchen, Panna Cotta, Pasteten und Sülze ganz einfach auf einen Teller stürzen. Auch für Speisen, die direkt aus dem Glas gelöffelt werden wie eine Süßspeise, eine kleine Portion Meal Prep oder Salat für die Mittagspause, sind diese Sturzgläser mit einem Volumen von 167 ml ideal. Bitte beachten Sie: Auf dem Glas befindet sich ein Produktionscode (kleine Gravur), der eine einfache Nachverfolgbarkeit ermöglicht. So kann das Sturzglas immer eindeutig einer Charge zugeordnet werden.

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