Wie kann man Sirup selber machen?

Sirup sollte süß, aromatisch und dickflüssig sein. Die besten Ergebnisse für Sirup, der später als Grundlage für Limonaden und erfrischende Sommerdrinks dienen soll, ist ein Verhältnis von einem Teil Zucker zu einem Teil Saft oder Gewürzsud. Nimmt man mehr Zucker, mischt sich der Sirup nicht mehr gut mit kalten Flüssigkeiten, benutzt man weniger Zucker, ist die Mischung nicht lange haltbar und sehr dünnflüssig.

Als Faustregel gilt also ein Verhältnis von 1:1 (1 kg Zucker: 1 L Saft). Die Flüssigkeit wird in einen Topf gegeben, mit dem Zucker vermengt und zwei Minuten sprudelnd aufgekocht. Dann wird die Mischung heiß in vorbereitete Flaschen abgefüllt, schon ist der Sirup fertig!

Als Grundlage für Sirup eignen sich wasserhaltige Früchte, Gewürze und Kräuter. Geschmacklich bekommt es jedem Sirup, wenn man etwas Zitronensaft oder Zitronensäure zugibt. Die Säure sorgt für eine angenehme Frische im Glas und der Sirup wird dadurch auch länger haltbar.

Sirup aus Fruchtsaft

Der Saft von Beeren, Zitronen und Orangen wird einfach ausgepresst, aber auch Kirschen, Aprikosen oder Rhabarber kann man wunderbar einfach zu Sirup verarbeiten. Wer einen Dampfentsafter oder einen Slow Juicer besitzt, kann den Saft direkt gewinnen. Alternativ wird das Obst zerkleinert und mit etwas Wasser in einem Topf aufgekocht. Im verschlossenen Topf dürfen die Fruchtstücke jetzt etwa 20 Minuten bei kleiner Flamme köcheln. Dann wird die abgekühlte Mischung durch ein Safttuch passiert und ist bereit für die Weiterverarbeitung zu Sirup.

Sirup aus Sud und Extrakt

Das Aroma von Kräutern, Blüten und Gewürzknollen bekommt man am besten mit einem Sud in den Sirup. Dafür setzt man Ingwer, Vanille oder Zimt mit Zucker und Wasser (1:1) an, kocht die Mischung auf und lässt sie ziehen. Zimtsirup braucht etwa eine halbe Stunde, Ingwer etwa zwei Stunden. Gerade bei Ingwersirup lohnt sich etwas Geduld. Kocht man die Mischung über mehrere Tage 3-4 mal auf und lässt sie wieder abkühlen, entsteht ein intensives, scharfes Aroma.

Frische Minze, Holunderblüten und andere empfindliche Geschmacksträger werden 24 Stunden in kaltem Wasser und Zitronensäure (10-15 g pro Liter Wasser) angesetzt. Der Sud wird anschließend kurz aufgekocht, gefiltert, mit der gleichen Menge Zucker vermengt, nochmals aufgekocht und abgefüllt.

Warum ist Sirup haltbar?

Sirup wird abgekocht, was den meisten Mikroorganismen den Garaus macht. Möglichst heiß abgefüllt ist er in der verschlossenen Flasche (insofern sauber gearbeitet wurde und der Verschluss intakt ist) sehr lange haltbar.

Damit er auch nach dem Öffnen lange haltbar ist hilft vor allem eines: Zucker, Zucker und nochmal Zucker. Mindestens 50 % sollten es im fertigen Sirup sein, dann hält er sich Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das klingt ungesund, ist es aber nicht unbedingt. Denn in das fertige Getränk kommen im Schnitt gerade mal 20 ml Sirup, also etwa 10 g Zucker auf 350 ml Wasser. Das ist nicht einmal ein gestrichener TL und damit deutlich weniger als in herkömmlichen Limonaden.

Noch länger haltbar wird Sirup, wenn man etwas Zitronensäure zugibt. Die Säure verhindert die Schimmelbildung und sorgt für einen frischen Geschmack.

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