Welcher Gelierzucker ist der richtige?

Rezept von Steffi

Marmelade kochen liegt voll im Trend und wer Marmelade kochen möchte, braucht Gelierzucker. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gelierzucker 1:1, 2:1 und 3:1? Und benötigt man wirklich Konservierungsstoffe im Fruchtaufstrich? Einkochexpertin Steffi klärt im YouTube-Video die wichtigsten Fragen, hier gibt es alle Infos zum Nachlesen.

Was ist im Gelierzucker drin?

Gelierzucker macht Aufstriche fest und streichfähig. Dafür sorgt Pektin, ein natürliches Geliermittel, das aus Äpfeln oder Zitrusfrüchten gewonnen wird. Normaler Gelierzucker besteht hauptsächlich aus weißem Zucker und Pektin. Je nach Sorte findet man auch Konservierungsstoffe für die Haltbarkeit, Zitronensäure für eine bessere Gelierfähigkeit des Pektins oder Pflanzenöl im Gelierzucker. Das Öl verhindert übrigens, dass die Marmelade beim Kochen zu stark schäumt.

Die Zahlen in der Bezeichnung geben das Mischungsverhältnis zwischen Frucht und Gelierzucker an. „3:1“ bedeutet also 3 Teile Obst auf 1 Teil Gelierzucker. Welche Sorte und welches Mischungsverhältnis zwischen Zucker und Früchten man damit wählt, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Geschmack und Haltbarkeit. Dabei hat jede Sorte ihre Vor- und ihre Nachteile.

 

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Gelierzucker für Marmelade

Gelierzucker 1:1

Ziemlich süß und lange haltbar wird Fruchtaufstrich mit Gelierzucker im Verhältnis 1:1. Dieser Gelierzucker eignet sich sehr gut für säuerliche Früchte und Konfitüren, die nach dem Öffnen auch außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden sollen.

Gelierzucker 2:1

Dieser Gelierzucker trifft den aktuellen Geschmack sehr gut, denn die Konfitüren werden nicht ganz so süß und schmecken fruchtiger. Meist enthalten 2:1-Gelierzucker Konservierungsstoffe, die erfahrungsgemäß gar nicht unbedingt notwendig sind. Früchte haben selbst einen Zuckeranteil und durch das Erhitzen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet. Wer Marmelade nach dem Öffnen ohnehin in den Kühlschrank stellt, kann deshalb auch auf Produkte ohne Kaliumsorbat zurückgreifen.

Gelierzucker 3:1

Sehr fruchtig wird es mit Gelierzucker 3:1. Auf ein Kilo Zucker kommen nämlich ganze 3 Kilogramm Obst. Das sorgt für einen unverfälschten Fruchtgeschmack, der allerdings nicht lange haltbar ist. Daher sollte man die Marmelade in kleineren Mengen kochen, im Kühlschrank aufbewahren und zügig verbrauchen – oder die Haltbarkeit mit künstlichen Konservierungsstoffen verlängern.

Passende produkte:

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