Twist Off Deckel richtig verschließen

Man macht sich viel Mühe mit dem Einkochen, arbeitet sauber und am Ende ziehen manche Gläser trotzdem kein Vakuum? Auch wenn man das Eingekochte in diesem Fall nochmal erhitzen und in ein sauberes Glas abfüllen kann, ist das ärgerlich und macht mehr Arbeit. Hier erfahren Sie, wie Twist-Off-Deckel funktionieren und wie sie dicht schließen.

Wie funktionieren Twist-Off-Verschlüsse?

Nach dem Abfüllen wird der Verschluss einfach auf das Glas gesetzt und ohne großen Kraftaufwand festgedreht. Sobald ein Widerstand zu spüren ist, sitzt der Deckel richtig.Twist-Off-Deckel, oder kurz TO-Deckel, sind keine Schraubverschlüsse. Die Verschlüsse haben kein Gewinde, sondern Nocken, die wie die Klammern auf einem Weckglas funktionieren. Sie drücken den Verschluss also auf das Glas, dichten es ab bis sich ein Vakuum gebildet hat. Beim Aufsetzen auf das Glas darf man die Deckel deshalb nicht überdrehen, sonst können die Nocken beschädigt werden und das Einmachglas schließt nicht mehr.

Deckel schließt nicht – die Ursachen

  • Verschluss wird überdreht: TO-Verschlüsse werden nicht aufgeschraubt, sondern mit einer kleinen Drehung festgesteckt. Ungeübte können zum Vergleich ein Marmeladen- oder Gurkenglas aus dem Kühlschrank holen und den Test machen: Wie weit muss man beim Öffnen des Glases den Deckel nach links drehen? Genauso weit muss der Verschluss beim Schließen nach rechts gedreht werden.

  • Deckel ist defekt: Wurde der Verschluss zuvor schon verwendet? Beim Öffnen können die Verschlüsse beschädigt werden. Sind Dellen zu erkennen oder ist die Dichtungsmasse nicht mehr weich und flexibel? Dann muss der Deckel ausgetauscht werden. Die Dichtungsmasse übernimmt die Funktion eines Weckgummis oder eines Dichtungsrings bei einem Bügelglas. Ist das Dichtungsmaterial nicht mehr flexibel, kann sich kein Unterdruck im Glas bilden und das konservierende Vakuum bleibt aus.

  • Der Inhalt des Glases ist noch nicht abgekühlt: Twist-Off-Deckel sitzen nach dem Abfüllen oder Einkochen nicht fest auf dem Einmachglas. Da sie nur von den Nocken gehalten werden, lassen sie sich leicht wieder abdrehen. Erst wenn das Vakuum den Verschluss auf das Glas drückt, sitzt dieser wirklich fest. Gläser oder Flaschen mit heißem Inhalt sollten deshalb möglichst nicht bewegt werden und erst in den Vorratsschrank oder in den Keller geräumt werden, wenn sie komplett abgekühlt sind.

  • Glasrand ist nicht sauber: Damit ein Vakuum im Glas entstehen kann, muss der Rand des Einmachglases absolut sauber sein. Kleine Spuren von Marmelade, Brühe oder Öl verhindern eine feste Verbindung zwischen Glas und Deckel. Beim Abfüllen sollte man deshalb einen Einfülltrichter benutzen und etwas Platz zwischen Füllgut und Deckel lassen. Zusätzlich lohnt es sich, die Ränder mit einem sauberen Küchentuch abzuwischen.

    Übrigens: Feuchte Deckel, die direkt aus dem Wasserbad kommen, stellen kein Problem dar. Nur Feststoffe (Zucker, Salz, Obst, Gemüse oder Öl) dürfen nicht zwischen Glas und Dichtung gelangen.

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