Einkochen im Backofen

Spezielle Einkochtöpfe sind groß, sperrig und nehmen viel Platz weg – warum also nicht einfach im Backofen einkochen?

Im Backofen ist reichlich Platz und man muss keinen riesigen Topf mit Wasser füllen. Es scheint so praktisch und ist dabei auch noch so einfach: Man stellt die Gläser auf eine kalte, mit Wasser bedeckte Fettpfanne und heizt den Herd auf 150 °C auf. Sobald sich Bläschen in den Gläsern bilden und Flüssigkeit abperlt, beginnt die Einkochzeit. Mit einem Glasheber bekommt man die fertig eingekochten Gläser problemlos wieder aus dem Ofen.

Wir verraten, warum dieses Einkochmethode trotzdem keine gute Idee ist.

Einkochzeiten und Temperaturen werden nicht eingehalten

Beim Einkochen werden Lebensmittel durch Hitze und Luftausschluss haltbar gemacht. Gerade Gemüsekonserven oder fertige Gerichte müssen im Wasserbad nachsterilisiert werden, damit sich ein Vakuum im Einmachglas bildet. Damit das zuverlässig funktioniert, sollte man sich am besten an erprobte Rezepte und die empfohlenen Einkochzeiten halten.

Da die Hitzeverteilung im Backofen aber je nach Modell und gewählter Einstellung nicht im ganzen Ofenraum gleich ist, kann es durchaus sein, dass nicht überall die richtige Einkochtemperatur erreicht wird.

Außerdem ist es fast unmöglich bei niedriger Temperatur einzukochen. Obwohl bei kernlosem Obst in der Regel 75 °C ausreichen, wird man im Backofen immer mit knapp 100 °C einkochen müssen. Man kann schließlich nur zwischen kochender und nicht kochender Flüssigkeit unterscheiden.

Die Einkochergebnisse aus dem Backofen haben deshalb oft nicht die gewünschte Konsistenz oder sind nicht lange haltbar.

Verschlüsse vertragen die trockene Hitze nicht

Weckgummis und Schraubverschlüsse halten problemlos 100 °C im kochenden Wasser aus. Sterilisierfeste Deckel können sogar unter Druck bis zu 120 °C erhitzt werden. Trockene Hitze und hohe Temperaturen der Umgebungsluft greifen jedoch die Dichtungen an, lassen sie im schlimmsten Fall sogar schmelzen.

Wer beste Einkochergebnisse haben möchte, sollte Konservengläser grundsätzlich im Wasserbad erhitzen. Dort können Temperatur und Einkochzeit einfach besser eingehalten werden, außerdem besteht keine Gefahr, dass Dichtungen und Verschlüsse Schaden nehmen. Und das geht auch ohne Einkochautomat: Ein großer Kochtopf ist eine gute Alternative, gerade wenn man nicht allzu große Mengen einwecken möchte.

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