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Twist-Off-Gläser fürs Haltbarmachen

Twist-Off-Gläser lassen sich vielfältig einsetzen und eignen sich hervorragend für jede Form der Haltbarmachung. Ob es um die Heißabfüllung von Marmelade und Chutney geht, um das Einkochen von Rotkraut und Fond oder das Einlegen von Gurken und Tomaten: Gläser mit Twist-Off-Mündung sind wahre Multitalente.

Twist-Off-Gläser gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen: als Becherglas, Erdbeerglas, Rundglas oder viereckiges Cubi-Glas. Die Spezialität dieser Gläser ist ihr besonderer Drehverschluss. Entwickelt wurde er ursprünglich für die maschinelle Abfüllung, doch Twist-Off-Gläser und -Deckel sind inzwischen auch im Hausgebrauch äußerst beliebt. Wir erklären im Folgenden die Besonderheiten des weit verbreiteten Verschlusses. Außerdem hat unsere Chefin auf ihrem YouTube-Kanal "Steffi kocht ein" ein Video zum Thema Twist-Off-Glas veröffentlicht.

Was ist der Unterschied zwischen Twist-Off-Gläsern und Schraubgläsern?

Twist-Off-Deckel sind keine Schraubverschlüsse, sondern Nockendrehverschlüsse. Der Unterschied: Sie haben kein durchgängiges Gewinde, sondern Vorsprünge, die sogenannten Nocken. Entsprechend verfügen auch die Twist-Off-Gläser nicht über ein Gewinde (wie ein Schraubglas), sondern über einzelne Stege. Beim Aufdrehen des Verschlusses greifen die Nocken unter die Stege und halten den Deckel anschließend an Ort und Stelle.

Der Vorteil des Systems: Die Nocken übernehmen bei der Heißabfüllung oder dem Einkochen die Rolle kleiner Federn, sodass heiße Luft auch nach der Befüllung aus dem Gefäß entweichen kann, bis das Füllgut sich abkühlt und der entstehende Unterdruck den Deckel an das Twist-Off-Glas presst. Diese Flexibilität fehlt Einmachgläsern mit Schraubverschluss. Ausgelegt ist der Mechanismus ursprünglich auf eine maschinelle Abfüllung, bei der ein gleichbleibender Druck, eine optimale Temperatur des Materials und ein genau festgelegtes Drehmoment für eine einwandfreie Funktion sorgen. Aber auch zu Hause lassen sich Twist-Off-Gläser bestens einsetzen, wenn man ihre Besonderheiten berücksichtigt.

Tipps für die manuelle Abfüllung

Ein häufiges Problem bei der Handabfüllung ist das Überdrehen der Verschlüsse. Dabei nehmen die Nocken Schaden und der Deckel schließt nicht mehr richtig. Gerade bei der Handabfüllung neigt man dazu, den Verschluss möglichst fest auf das Glas zu drehen. Besser ist es, den Deckel mit leichtem Druck anzubringen und gerade so weit zu drehen, bis ein Widerstand zu spüren ist.

Ob das Glas durch den Deckel fest verschlossen wird, hängt auch von der Temperatur ab. Die Dichtung im Inneren des Verschlusses wird durch Wärme flexibler und schmiegt sich leichter an den Glasrand an. Bei der maschinellen Abfüllung werden TO-Deckel auf etwa 60 °C erhitzt, bevor sie zum Einsatz kommen. Bei der manuellen Abfüllung empfiehlt es sich, die Deckel in warmem Wasser vorzuwärmen und bis zum Gebrauch im Wasserbad zu belassen.

Marmelade oder Pesto - für jedes Füllgut der passende Twist-Off-Deckel

Was wollen Sie in Ihr Twist-Off-Glas abfüllen? Für heißabgefüllte Marmeladen empfehlen wir Twist-Off-Verschlüsse mit weichen, pasteurisierfesten Dichtungen (bis 100° Celsius), für eingekochte Früchte und Gemüse Deckel mit härteren, sterilisierfesten Dichtungen (bis 120° Celsius), mehr Informationen finden Sie unter: Sterilisierfeste und pasteurisierfeste Twist-Off-Deckel

Speziell für ölhaltige Inhalte wie Antipasti oder Pesto wurden die Blueseal-Deckel mit blauen, weichmacherfreien Dichtungen entwickelt. Eine weitere Besonderheit sind die Verschlüsse für Einmachgläser mit einer Deep-Mündung. Sie sind breiter und sitzen tiefer als reguläre Twist-Off-Deckel.

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