Pressello

Steffi stellt vor

Ich habe die kleinen Helfer endlich ins Sortiment bekommen und freue mich unheimlich, dass ich sie nach Jahren gefunden habe. Die Rede ist von den Presselli, die das Einlegegut perfekt runterdrücken, sodass alles bedeckt ist.

Zu welchem Glas sie passen und was für verschiedene Varianten es gibt, erfahrt Ihr hier. Zudem bin ich auch sehr neugierig, welche Namen Ihr noch für das kleine Teil findet.

Zuschauer: Zu den Noppen am Rand: Die Presselli kann man auch umgekehrt in den Gläsern mit V-Form benutzen. Die Lasche dient dazu, sie aus dem Behälter zu entfernen.

Steffi: Oh, das ist ja spannend! Das könnte die Erklärung sein.

Kann man die Presselli mit einkochen oder ist das nur zum Fermentieren?

Sie sind für beides geeignet.

Im Prinzip eine gute Sache. Allerdings mag ich kein Plastik in direktem und ständigem Kontakt mit meinem Essen.

Es gibt eine umweltfreundlichere und garantiert plastikfreie Variante in Form von Glas- oder Keramikscheiben, die aufgrund ihres Gewichts das Gemüse runterdrücken!

Ja, ich weiß. Allerdings sind diese meist nicht passend für die deutschen Gläser. Wenn ich aber welche bekomme, die in unsere Gläser passen, nehme ich sie sofort ins Sortiment!

Ich habe heute Gurkensalat und Gewürzgurken eingekocht und dabei auch den Pressello verwendet. Tolle Sache, sehr zu empfehlen. Aber es wäre wirklich wünschenswert, noch eine angepasste Größe zu haben.

Ich arbeite dran!

Ich habe bisher immer Abflusssiebe genommen und einen sauberen Stein in die Mulde gelegt. Aber die wären sehr praktisch.

Passen die auch in ganz normale Essiggurkengläser?

Presselli

Gute Idee mit den Abflusssieben! Man müsste vielleicht nur mal schauen, was das für ein Kunststoff ist. Bei den Essiggurkengläsern gibt es zwei gängige Mündungen: Die meisten haben eine TO 82-Mündung, da passt der weiße Große mit etwas Druck. Bei den anderen Gläsern, die eine TO 77-Mündung haben, passt der Kleinere.

Du brauchst aber auch nur den Innendurchmesser Deines Glases zu messen und es mit dem Durchmesser des Pressellos zu vergleichen. So findest Du die best-passende Größe.

Ich bin etwas zurückhaltend, mit Plastik in die Fermente zu geben. Der pH-Wert geht idealerweise runter bis unter 3,5. Das ist schon gut sauer und da will ich doch nicht über Monate hinweg, Plastik drin haben, das von der Milchsäure nach und nach aufgelöst wird.

Bist du sicher, dass der Kunststoff derart säureresistent ist und auch nach Monaten nix rausgelöst wird?

Ich bin jemand, der immer gern den chemischen Abhandlungen über die Materialien traut. Und laut denen ist der Kunststoff für diese Anwendungen unanfällig. Ich habe auch noch nicht gesehen, dass sich der Kunststoff unter diesen Bedingungen aufgelöst hat. Aber wenn es Dir ein ungutes Gefühl gibt, solltest Du sowas nicht benutzen.

Es gibt Glasbeschwerer, die Dir vielleicht eher gefallen. Ich selbst habe sie noch nicht ins Sortiment genommen, weil ich bisher weder einen guten Lieferanten, noch die richtige Größe gefunden habe. Ich bin aber dabei.

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