Teil 4: Entschleunigen

Zeit für Genuss und Zeit zum Entspannen ist oft Mangelware. Schnell mal zwischendurch etwas essen und den Hunger nach Feierabend mit Fertiggerichten bekämpfen – zumindest ab und zu landet wohl bei uns allen Convenience Food auf dem Teller. Dabei gibt es weitaus genüsslichere Wege, dem hektischen Alltag die Stirn zu bieten.

Gut Ding will Weile haben

„Kochen ist für mich Entspannung.“

So oder so ähnlich formulieren es viele Hobbyköche. Jeden Tag selbst zu kochen und nur frische Zutaten zu verwenden erscheint aber dennoch utopisch. Umso schöner, wenn man sich die Zeit dafür nimmt, zumindest hin und wieder.

Zwischen überquellendem Terminkalender und ständiger Erreichbarkeit hilft entspanntes Kochen dabei den Kopf frei zu bekommen und Alltagsstress abzubauen. Die bewusste Zubereitung und das schöne Gefühl, etwas selbst gemacht zu haben, lassen uns abschalten. Zusätzlich gehen wir achtsamer mit Lebensmitteln um, die wir selbst zubereitet haben, und das nimmt der Alltagshektik einiges an Geschwindigkeit.

Blitzideen für Gestresste

Erdbeermarmelade ist eines der dankbarsten Einkochvorhaben, das sich auch für absolute Anfänger und Menschen mit chronischem Zeitmangel eignet. Frische Erdbeeren, Gelierzucker, ein Trichter und saubere Gläser zum Abfüllen, mehr gehört nicht zur Einkochgrundausstattung.

Die Erdbeeren werden einfach geputzt, geviertelt und mit dem Zucker aufgekocht. Wer mag kann dem Aufstrich mit einem Pürierstab eine samtige Note verleihen. Siedend heiß in Gläser abfüllen und fertig ist eine himmlische Erdbeermarmelade, die uns morgens entspannt in den Tag starten lässt.

Mit wenig Aufwand kann man auch Gemüse haltbar machen: Ungeschältes Bio-Gemüse klein raspeln, mit Salzlake übergießen und etwa zwei Wochen warten. Durch Fermentation wird das Eingelegte haltbar und zudem auch noch mit wertvollen Milchsäurebakterien angereichert. Das Ansetzen ist nicht aufwändig und die Geduld wird mit überraschend schmackhaften Ergebnissen belohnt.

Noch mehr Gründe für Selbstgemachtes finden Sie in den anderen Teilen unserer Serie Warum Selbstgemachtes besser schmeckt und uns gut tut: