Teil 2: Essen ohne Zusatzstoffe

Wir möchten Ihnen gute Gründe für das Einkochen liefern. In Teil 1 unserer Serie ging es um Geschmacksvielfalt und die individuelle Note von Selbstgemachtem. Teil 2 beleuchtet nun die Inhaltsstoffe von Fertigprodukten.

Warum sind Zusatzstoffe in Fertigprodukten?

Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und Farbstoff findet man in vielen verarbeiteten Lebensmitteln. Ob Gemüsebrühe, eingelegte Kirschen oder getrocknete Tomaten, der Blick auf die Zutatenliste ist oft ernüchternd. Mit Stabilisatoren, Säuerungsmittel und Verdickungsmittel werden Farbe und Konsistenz erreicht, Aromastoffe sorgen in Kombination mit viel Fett, Salz und Zucker für Geschmack, den die verwendeten Zutaten nicht von Haus aus mitbringen. Konservierungsstoffe werden häufig sogar da eingesetzt, wo es eigentlich gar nicht nötig wäre. Das verschiebt das Verfallsdatum weiter nach hinten und senkt auf Dauer die Kosten.

Selbstgemachtes braucht keine E-Stoffe

Eine gesunde Ernährung braucht keine Zusatzstoffe, deshalb sollte man weitestgehend darauf verzichten. Allerdings gehören Konservierungsstoffe in jede Konserve, also in alle haltbar gemachten Lebensmittel. Das gilt für hausgemachte Marmelade genauso wie für eingelegte Gurken aus dem Supermarktregal. Es kommt aber auf die Art des Konservierungsstoffs an. Natürliche Haltbarmacher wie Salz, Zucker, Öl und Säure werden schon lange genutzt, um Lebensmittel zu konservieren. Sie verhindern Schimmelbildung, Verderb und sind (in Maßen) unbedenklich und gut verträglich. Alles andere darf getrost draußen bleiben: selbstgemachtes Pesto braucht keine Stabilisatoren, Marmelade keine künstlichen Konservierungsstoffe.

Wer selbst einkocht, muss keinen kritischen Blick mehr auf die Zutatenliste werfen: Bei Selbstgemachtem weiß man immer genau, was und in welcher Qualität im Glas gelandet ist.

Weiter geht es mit Teil 3 und der Frage: Warum lohnt sich der Aufwand bei Selbstgemachtem eigentlich?

Hier eine Übersicht über alle Teile der Serie: