Teil 1: Geschmackskontrolle

Warum liegt Einkochen im Trend, obwohl die Supermarktregale voll mit Fertiggerichten sind? Wir sind der Meinung, weil Selbstgemachtes einfach besser schmeckt. Wir liefern 5 gute Gründe dafür, trotz Zeitmangel mehr selbst zu kochen.

Teil 1 widmet sich den Aromen, die in industriell gefertigten Produkten oft zu kurz kommen.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden

Fertigprodukte und Fast Food schmecken und machen satt, lassen aber auf Dauer echte Geschmackserlebnisse vermissen. Das liegt in erster Linie daran, dass Massenware massenkompatibel sein muss. Dabei ist der Geschmack so individuell wie der Mensch und hat viel mehr mit Gewohnheit und Erfahrung zu tun, als man erst einmal annimmt. Auch die Wahrnehmung von Aromen variiert, denn Zunge und Nase sind komplexe Sinnesorgane, die nicht bei jedem gleich funktionieren.

Wer selbst kocht, der kann den Geschmack eigenhändig festlegen. Mehr Bitterstoffe in der Orangenmarmelade oder ein Hauch Zimt im Himbeeressig? Kein Problem, im eigenen Kochtopf hat man die volle Geschmackskontrolle. Was rein kommt und was draußen bleibt ist nicht vorgegeben, sondern kann beim Einkochen und Einlegen bewusst ausgewählt werden.

Vielfalt statt Einheitsbrei

Wussten Sie, dass es mehrere hundert verschiedene Pfeffersorten gibt? Neben Tellicherry Pfeffer, Cayennepfeffer und grünem Pfeffer gibt es auch so köstliche Exoten wie den Szechuanpfeffer. Der ist zwar strenggenommen ein Zitrusgewächs, wird aber genauso wie echter Pfeffer verwendet und bringt ein besonderes Aroma mit. Was für Pfeffer gilt, gilt übrigens auch für Salz. Es gibt viele verschiedene Sorten, von Meersalz bis Lavasalz, die alle einen einzigartigen Geschmack besitzen. Und das sind nur die Basics der gewürzten Küche. Kräuter und Gewürze gibt es für jeden Geschmack, da lohnt sich das, was die Massenproduktion nicht kann: Ausprobieren!

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