Bienensterben verhindern

Eine Welt ohne Bienen scheint unvorstellbar. Allerdings sterben auf der ganzen Welt massenweise die überaus nützlichen Insekten. Die Ursachen sind vielfältig und komplex, dennoch kann man mit etwas Engagement den Bienen helfen.

Insektenhotels & wilde Nistplätze

Den Wildbienen geht allmählich der Nistplatz aus. Schuld daran sind groß angelegte Monokulturen und die Abholzung der Wälder. Wer einen Garten hat, kann mit einem Insektenhotel oder einer möglichst naturgetreuen Hecke Platz für die fleißigen Arbeiterinnen schaffen. Angst vor Stichen muss man dabei nicht haben: Bienen sind im Gegensatz zu Wespen nämlich sehr friedlich.

Wildblumen statt Exoten

Ein großes Problem bei der Futtersuche stellen exotische Blüten dar. Ein paar Quadratmeter heimische Wildblüten im Garten können Bienenleben retten. Auch auf der Fensterbank und auf dem Balkon ist Platz für eine bunte Blütenpracht, die Bienen Nahrung liefert. Im Idealfall achtet man darauf, dass verschiedene Blüten über viele Monate blühen, dann kehren die Bienen immer wieder zurück.

Auf Pestizide verzichten

Egal ob bei den Pflanzen im Garten oder bei dem Gemüse aus dem Supermarkt: Bestimmte Pestizide sorgen nachweislich dafür, dass Bienen sterben. Deshalb sollte man zu Hause auf mechanische Schädlingsbekämpfung und pflanzliche Mittel setzen, beim Einkauf am besten auf Bio-Produkte.

Selbst zum Imker werden

Ein eigenes Bienenvolk scheint etwas übertrieben? Dabei macht es gar nicht so viel Arbeit und die Kosten für die Ausrüstung amortisieren sich schon bald mit der Honigernte. Ab einer Gartenfläche von etwa 200 m² lohnt sich die Überlegung, ob man nicht selbst zum Hobby-Imker werden möchte. Eine Grundausbildung kann man beispielsweise beim Imkerbund absolvieren, professionelles Bienenfutter hilft den Bienen über Futternotstand hinweg. Ein großartiges Hobby, das mit köstlichem Honig belohnt wird und richtig Sinn macht!